Himmelfahrtskommando 29. Mai 2006
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Das erste große Event ist vorbei. War eine Riesenfete auf Sylt und Tanja durfte "als Firmenmitglied" dabei sein. Geile Musik und leider sehr durchwachsenes Wetter… aber wir konnten uns ja immer in unseren Bereich zurück ziehen… das waren wirklich ein paar tolle Tage!
Das war ein bisschen wie gemeinsamer Urlaub der wirklich gut getan hat. Jetzt laufen die Vorbereitungen für Pfingsten, da werden wir in der Nähe von Bremen eine Eventbühne bereitstellen. Diesmal wohl für wechselnde Zwecke: Tanzperformance, Gesang, Comedy… da ist wieder so ziemlich alles an Ausrüstung nötig… wird wieder ein Spaß!
Verständnis 22. Mai 2006
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Eine Nacht über Dinge zu schlafen bringt manchmal mehr als man glaubt. Tanja ist zwar immer noch nicht überzeugt von der ganzen Geschichte (was ich auch gar nicht erwartet habe), aber sie akzeptiert (und versteht wohl auch) dass das Versprechen und alles was damit zusammen hängt wichtig für mich ist – und sie will versuchen mich dabei zu unterstützen… schön zu wissen, dass ihr offensichtlich ebenso viel an unserer Beziehung liegt wie mir. Ich habe in dem Zuge versprochen das Ganze so objektiv wie möglich zu betrachten… sollte zu machen sein.
Zumindest verstehe ich jetzt die Leute ein wenig besser, die meinen dass die Versöhnung nach einem Streit so schön sei…
Meine Reise… 15. Mai 2006
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… verzögert sich weiter.
Wie zu erwarten war gab es eine ordentliche Auseinandersetzung mit Tanja. Kein Streit wie man ihn üblich versteht, eher halt eine harte Diskussion unter Menschen, deren Fronten klar sind. Ich will mein Versprechen meinem Großvater gegenüber halten (obwohl ich zu wissen glaube, dass es viel zeit in Anspruch nehmen wird) und sie hält das alles für Blödsinn (vielleicht den letzten Wunsch eines nicht mehr zurechnungsfähigen Menschen – das sie sowas meinen könnte, wurmt mich echt).
Wir sind dann in gedrückter Stimmung auseinander gegangen… ich werde sie die Woche über mal anrufen…
Passenderweise bekomme ich zur Zeit keinen Urlaub weil über Himmelfahrt und Pfingsten große Projekte anstehen… da wird jeder gebraucht um das zum Erfolg zu bringen.
Mit meiner Mutter habe ich darüber dann auch noch telefoniert. Glücklicherweise hat sie Verständnis für die Situation. Sie hat mir versprochen im Haus erstmal alles so zu lassen wie es ist und sich weiter um die Fische zu kümmern – ich habe ihr im Gegenzug versprochen so schnell wie möglich zu kommen.
Es bleiben weiterhin arbeitsreiche Wochen…
Das Telefon… 8. Mai 2006
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… stand das Wochenende kaum still. Unser Projekt über Freitag und Samstag lief im Prinzip problemlos (wir hatten alles hervorragend vorbereitet), war aber auch arbeitsreich und ich war fast die ganze Zeit vor Ort.
Das heißt leider auch, dass ich keine Zeit für Tanja hatte. Aber das bringt diese Arbeit numal mit sich, da wird sie sicher Verständnis für haben.
Am Sonntag rief dann meine Mutter an und fragte, wann ich Zeit hätte – natürlich ging es um das Testament. Ich werde wohl namentlich erwähnt. Irgendwie hatte ich ja gewußt, dass es mich wieder einholt… auch wenn ich die letzten zwei Wochen erfolgreich davor weglaufen konnte (ja, ich glaube das muss ich mir hier so eingestehen).
Also kehren meine Gedanken wieder zurück zu der Hütte und dem ganzen verrückten Kram. Ich werde das Gefühl nicht los, dass alles irgendwie zusammen gehört aber ich kann das "Wie" einfach nicht erfassen.
Ich werde mich wohl wieder in den Harz begeben müssen.
Tanja wird das nicht sonderlich freuen.
Hm.
Ein langes Wochenende… 1. Mai 2006
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… ist vorbei und ich muss sagen, so viel Spaß hatte ich lange nicht mehr.
Auf der Arbeit lief alles wie von alleine, die Technik funktioniert, die Programmierung der Lichtanlage muckt nicht – super! Da konnte ich beruhigt ins Wochenende und auf der Kartbahn meine Runden drehen. Martin ist offensichtlich häufiger hier, der hat uns bei den Rundenzeiten ordentlich abgezogen. Tanja ist nur wenige Runden mitgefahren; es machte ihr wohl Spaß aber irgendwann wurde die Gangart auf dem Parcours natürlich eine Runde rabiater. Aber das kommt natürlich bei sowas von alleine… wer will schon der Letzte bei den Rundenzeiten sein?
Am Sonntag haben wir uns dann in Tanjas alter Heimat (einem kleinen Ostholsteiner Ort namens Hansühn) zu einen Maifeuer begeben. Verändert hat sich bei Maifeiern bis heute nichts. Das Feuer ist immer noch groß, der Bierkonsum genauso und die Menge der herumlaufenden (betrunkenen) Jugendlichen hat sich irgendwie auch nicht verändert. Trotzdem war es einfach nett, am Feuer mit meiner Freundin zusammen zu sitzen… ihre Eltern wohnen noch hier und waren dementsprechend auch kurz am Feuer. Sehr nett, kann man (glücklicherweise) nicht anders sagen.
Den ersten Mai haben wir dann mit einem Spaziergang durch den Wald in Trappenkamp hinter uns gebracht. Schön, dass auch sie einen Sinn für ruhige Spaziergänge hat. Das erste Mal kamen wir auf das Thema einer gemeinsamen Wohnung. Da wir sowieso nahe beieinander wohnen wäre das gar kein Problem… bleibt halt nur der Hintergedanke und die Frage ob das nicht ein wenig zu früh ist? Aber darüber mache ich mir dann diese Woche mal in Ruhe Gedanken…